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Sonntagsliturgie
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In unserer Gemeinde wird an jedem Sonntag um 10.15 Uhr im Haus der Begegnung Gottesdienst gefeiert. Im Gottesdienst kommen wir als Gemeinde Jesu Christi zusammen, um zu beten, zu singen und Gottes Wort zu hören.

Dabei läuft jeder Gottesdienst nach einem bestimmten Muster ab. Wir nennen diesen festen Ablauf "Liturgie". Das hört sich zwar etwas steif an, ist es aber gar nicht. Die feste Liturgie bietet den Gemeindegliedern durch feste Sprechtexte und Lieder die Möglichkeit, auch aktiv am Gottesdienst teilzunehmen. Hier agiert die Gemeinde wirklich als Gemeinschaft. Außerdem bedeutet es ein Stück Sicherheit, wenn ich weiß, was kommt.

Dieser Ablauf sieht nun folgendermaßen aus: Er besteht aus drei Teilen:
- dem Gebets- oder Eingangsteil,
- dem Wortteil
- und dem Sendungsteil.

Der genaue Ablauf und alle Texte finden sich vorne in den Gesangbüchern, die am Eingang der Kirche ausliegen und auch hier.

Jeder Gottesdienst beginnt mit Orgelmusik zur Einstimmung.

Darauf folgt der Gebetsteil. Dieser beinhaltet die Begrüßung der Gemeinde durch ein Mitglied der Gemeindeleitung, das erste Lied und ein Wechselgespräch zwischen Pfarrer und Gemeinde. In diesem Wechselgespräch bekennt die Gemeinde ihre Sünden und bekommt durch ein Bibelwort die Gnade Gottes zugesprochen. Dieser erste Teil schließt mit einem Gebet, daß der Pfarrer spricht.

Der Wortteil beginnt damit, daß ein Mitglied der Gemeindeleitung ein Stück aus der Bibel vorliest.

Daraufhin spricht der Pfarrer mit der Gemeinde das apostolische Glaubensbekenntnis (Gesangbuch vorletzte Seite).

Bei dem Lied, das nun im Anschluß gesungen wird, wird die Kollekte im Klingelbeutel eingesammelt. Mehrere Mitglieder der Gemeindeleitung geben Beutel durch die Stuhlreihen, in denen Spenden gesammelt werden. Die Zwecke, für die die Spenden bestimmt sind, werden vor der Sammlung abgekündigt. Diese Spenden sind freiwillig und nicht zu verwechseln mit Eintritt für den Gottesdienst, denn der kostet nix (Wo gibt es sowas heute noch?)

Im Zentrum des Wortteils steht die Predigt durch den Pfarrer. Hier hört die Gemeinde vom Pfarrer eine Auslegung eines Bibeltextes. Der Wortteil schließt nun durch ein gemeinsam gesungenes Lied.

Der Sendungsteil schließt den Gottesdienst ab. Hier wird Gott gebeten, die Gemeinde auch in der kommenden Woche zu schützen und ihr beizustehen. Um diesen Beistand Gottes betet die Gemeinde dabei zuerst für Menschen in aller Welt, die Gottes Trost und Hilfe besonders brauchen. Dies Gebet heißt "Fürbittengebet". Danach betet die Gemeinde das "Vaterunser" (Gesangbuch letzte Seite).

Der eigentliche Gottesdienst endet mit dem Segen Gottes, den der Pfarrer der Gemeinde zuspricht.

Es folgen allerdings bei uns noch Mitteilungen bevor der Gottesdienst dann endgültig mit einem Orgelstück geschlossen wird.

Zwei Besonderheiten sind noch möglich in unserem Ablauf:

Taufe:
Wenn ein Mensch, meist ist es ein sehr kleiner Mensch, in die Gemeinde aufgenommen werden soll, geschieht das nach dem Gebetsteil. Der Pfarrer tauft denjenigen dann, indem er ihm/ihr dreimal Wasser über den Kopf gießt und ihn/sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft. Ein Taufspruch erinnert an die Taufe.

Abendmahl:
Beim Abendmahl erinnern wir uns an Jesu Tod am Kreuz. Brot und Wein stehen dabei für Leib und Blut, mit dem sich Jesus ganz für uns Menschen gegeben hat. Das Abendmahl hat seinen Platz zwischen Wort- und Sendungsteil. Denn es ist ein Zeichen, das das Wort der Predigt bestärken soll und durch dieses Zeichen erfahren wir eine Stärkung für die kommende Zeit. Auch beim Abendmahl gibt es ein Wechselgespräch zwischen Pfarrer und Gemeinde (Texte finden sich vorne/hinten im Gesangbuch) und hier. Die Verteilung von Brot und Wein findet nun in unserer Gemeinde seit September 2000 so statt, daß die Gemeinde sich im Kreis um den Altar versammelt, und dort vom Pfarrer und einigen Mitgliedern der Gemeindeleitung Brot (Backoblaten) sowie Wein und Traubensaft in Gemeinschaftkelchen empfängt. Jeder Christ ist eingeladen, vom Brot zu essen und vom Wein zu trinken und somit auch im Essen und Trinken die Gemeinschaft der Gemeinde zu erfahren.